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Hefeklöße mit Blaubeeren

  • 19. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Hefeklöße mit Blaubeeren gehören für mich einfach zum Sommer dazu. Ich liebe den Kontrast zwischen den warmen, herrlich fluffigen Hefeklößen und den kühlen, fruchtigen Blaubeeren. Gerade an warmen Tagen ist diese Kombination wunderbar erfrischend und dabei mit wenigen Zutaten schnell vorbereitet.

Als ich noch klein war hatte mein Papa immer ein paar Hefeklöße im Tiefkühler und ein Glas Blaubeeren im Vorratsschrank. Tatsächlich ist das auch heute noch der Fall 😄 Damals haben wir die Hefeklöße allerdings immer fertig gekauft.

Heute weiß ich, dass selbstgemachte Hefeklöße gar nicht so schwierig sind. Natürlich brauchen sie durch die Gehzeiten etwas mehr Zeit als die gekaufte Variante – deshalb spricht überhaupt nichts dagegen, hin und wieder auf fertige Hefeklöße zurückzugreifen. Wenn du sie aber einmal selbst machen möchtest, wirst du mit wunderbar weichen, luftigen Hefeklößen belohnt. Mit diesem Rezept gelingt dir der Klassiker ganz einfach und schmeckt mindestens genauso gut wie aus der Kindheit.


Aufgeschnittene Dampfnudeln / Hefeklöße mit Heidelbeersauce auf einem Teller, eine auf der Gabel; im Hintergrund rosa Blumen.


Dessertteller mit aufgeschnittenem Hefekloß, Heidelbeersauce, Gabel und Messer; pinke Blumen im Hintergrund.

Zutaten (etwa 6 Klöße):

250g Mehl

1 Prise Salz

½ Päckchen Trockenhefe

125ml Milch

50g Butter

50g Zucker

1 Ei


1 - 2 Gläser Blaubeeren (ich liebe es fruchtig, daher reicht ein Glas bei mir leider nicht aus) 1 Zitrone (der Saft davon)

optional: 1 EL Vanillepuddingpulver (pro Glas Blaubeeren)

Zubereitung:


1. Hefeteig zubereiten

Mehl, Salz, Zucker und Trockenhefe in einer großen Schüssel vermischen.

Die Milch leicht erwärmen und die Butter darin schmelzen. Die Mischung sollte nur handwarm sein – auf keinen Fall heiß, damit die Hefe später gut arbeiten kann. Anschließend das Ei mit einem Schneebesen gründlich unterrühren.

Die Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und alles mindestens 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Das gelingt entweder mit den Knethaken eines Handmixers oder von Hand – in diesem Fall den Teig einfach etwas länger kneten.

Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen etwa verdoppelt hat. Das dauert je nach Raumtemperatur ungefähr 1½ bis 2 Stunden.


2. Hefeklöße formen

Den Teig nochmals kurz durchkneten. Falls er noch stark klebt, nach und nach etwas Mehl einarbeiten, bis er sich gut verarbeiten lässt.

Den Teig in sechs gleich große Stücke teilen und zu glatten Kugeln formen. Diese mit ausreichend Abstand auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen, mit einem Geschirrtuch abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Wir verwenden

dafür gerne eine Teigbox – das funktioniert besonders gut.



Hand hält einen runden, bemehlten Teigball (Hefekloß) auf bemehlter Fläche; weitere Teiglinge liegen im Hintergrund.




3. Hefeklöße dämpfen

Einen großen Topf etwa zwei Finger breit mit Wasser füllen und einen Dämpfeinsatz einsetzen. Falls kein Dämpfeinsatz vorhanden ist, kann alternativ ein sauberes Geschirrtuch straff über den Topf gespannt und mit einem Gummiband befestigt werden.

Sobald das Wasser kocht, drei Hefeklöße mit ausreichend Abstand in den Dämpfeinsatz setzen. Sie wirken jetzt noch recht klein, gehen beim Dämpfen aber deutlich auf.

Den Deckel geschlossen halten und die Klöße 15–20 Minuten dämpfen. Ein Glasdeckel ist dabei besonders praktisch, da man nachsehen kann, ohne den Deckel anzuheben.


Drei runde, leicht bemehlte Teiglinge (Hefeklöße) in einem Metall-Dämpfeinsatz, nah von oben fotografiert.
Hefeklöße vor dem Dämpfen
Drei Hefeklöße in einem Metall-Dampfeinsatz, nah aufgenommen, kein Text sichtbar.
Hefeklöße nach dem Dämpfen

4. Blaubeeren vorbereiten

Die Hefeklöße schmecken hervorragend mit den Blaubeeren direkt aus dem Glas. Einfach die Blaubeeren mit etwas Zitronensaft abschmecken – je nach Geschmack mehr oder weniger. Ich liebe den Kontrast zwischen den warmen, fluffigen Hefeklößen und den kühlen, fruchtigen Blaubeeren. Gerade an warmen Tagen ist das unglaublich lecker.

Wer die Blaubeeren etwas sämiger mag, kann sie ganz einfach andicken. Dafür die Blaubeeren zunächst abtropfen lassen. Einige Esslöffel des Safts mit dem Vanillepuddingpulver glatt rühren und anschließend in den restlichen Saft einrühren. Unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen, bis der Saft leicht eindickt. Danach die Blaubeeren wieder hinzufügen und alles vom Herd nehmen.

Die Blaubeeren können sowohl warm als auch gut gekühlt serviert werden.

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